Die Anfälligkeit des Kleinkindes für Infekte ist natürlich. Das Immunsystem
ist noch unreif.
Durch die häufige Auseinandersetzung
mit Erregern werden die Abwehrfunktionen trainiert.
Hat das Kleinkind ältere Geschwister
oder ist es in der Krippe oder im Kindergarten, kommt es
häufiger zu Infekten als bei Einzelkindern. Im Schulalter verringert
sich die Infekthäufigkeit.
Die krankhafte Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten beruht
nicht selten auf "schlechter Atemluft":
rauchende Familienangehörige, überwarme Wohnungen, Hausstaub-anziehende
Schlafzimmereinrichtungen.
Die Stärkung der kindlichen Abwehrkräfte wird erreicht durch
Vermeiden der "schlechten Luft",
durch wechselnde Temperaturreize, also Aufenthalte im Freien bei (fast)
jeder Witterung, und durch eine
sinnvolle Ernährung, also Vollkornprodukte, Frischobst und Frischgemüse
im Speiseplan.
Fieber
als Begleiterscheinung eines Infektes ist immunstimulierend und sollte
nur dann medikamentös
gesenkt werden, wenn Kreislaufstörungen oder Schmerzen vorhanden sind.
Es ist auch nicht sinnvoll, ein Kind wieder in den Kindergarten zu
lassen, bevor es vollständig genesen ist.
Am besten berät Sie der Kinderarzt, wenn es um Infektanfälligkeit,
Steigerung der Abwehr oder kindgerechte
Anwendung von Natur- und Hausmitteln geht. Je jünger ein Kind ist, umso
eher muß es bei einer fieberhaften
Erkrankung untersucht werden, um schwerwiegende Ursachen auszuschließen!
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