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Naturheilkundliche Behandlungen

sind bei Kinder- und Jugendärzten weit verbreitet. Sie wirken oft krankheitsvorbeugend.
Seriöse und wissenschaftlich anerkannte Verfahren der Naturheilkunde sind:

 

Pflanzenheilkunde
Viele Beschwerden im Kindesalter können durch pflanzliche Medikamente gelindert werden.
Bei Fieber werden zB Holundersaft oder Salbeitee eingesetzt, gegen Husten Thymian und Efeuzubereitungen.


Nicht zu wissenschaftlichen Naturheilverfahren
gehören Homöopathie und Anthroposophie.
Homöopathen und Anthroposophen nennen sich gerne Alternativmediziner.
Sie bieten eine auf ihrerGlaubenslehre beruhende andere (alternative) medizinische Sichtweise.


Die Homöopathie gründet sich auf die Anschauungen, die Samuel Hahnemann (1755-1843) vor 200 Jahren über Krankheiten und ihre Behandlunghatte. Der Prof. für Alternativmedizin Edzard Ernst untersuchte in
"Gesund ohne Pillen" diese mystische Methode.
Homöopathischer Notfall

Die
Anthroposophie und ihr Verständnis von Heilkunde fußen auf der Weltanschauung und den Schriften eines Mannes, Rudolph Steiners (1865-1925).

Auch Bioresonanz, Irisdiagnostik, Kinesiologie, Schüßler Salze und Bachblüten sind zwar beliebt, aber wissenschaftlich nicht haltbar, also Paramedizin.

Im Handbuch "Die Andere Medizin" (2005) der Stiftung Warentest werden diese Methoden und andere "komplementärmedizinische" Methoden objektiv und kritisch bewertet. Homöopathie,
Anthroposophische Heilweise werden als nicht mit dem wissenschaftlichen Verstand erfaßbar bewertet, auch wenn es episodische Berichte über Heilungen gibt.


Wissenschaftliche Medizin dagegen bezieht sich auf nachvollziehbare Ergebnisse internationalermedizinischer Forschung. Sie ist im ständigen Austausch mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen wie Biologie, Biochemie, Physiologie, Psychologie und Sozialwissenschaften. Wissenschaft kennt keine Glaubenssätze, sondern bezieht sich nur auf den neuesten Stand des Wissens.